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Was ist der Break even?

Was ist der Break even?


Der Begriff Break-even beschreibt den Punkt, an dem ein Unternehmen genau so viel Geld einnimmt, wie es ausgibt.

Das bedeutet:
Es gibt keinen Gewinn, aber auch keinen Verlust.
Die Einnahmen und die Kosten sind gleich hoch.

Um das besser zu verstehen, muss man wissen, dass es zwei Arten von Kosten gibt:
Feste Kosten
Das sind Kosten, die immer anfallen, egal wie viel verkauft wird.
Zum Beispiel Miete, Gehälter oder Versicherungen.

Variable Kosten
Das sind Kosten, die nur entstehen, wenn ein Produkt hergestellt oder verkauft wird.
Zum Beispiel Material oder Verpackung.

Der Break-even-Punkt wird erreicht, wenn die Einnahmen aus dem Verkauf alle festen und variablen Kosten decken.

Beispiel:
· Eine Firma hat feste Kosten von 10.000 Euro im Monat.
· Für jedes hergestellte Produkt entstehen zusätzlich 10 Euro variable Kosten.
· Das Produkt wird für 20 Euro verkauft.

Pro verkauftem Produkt bleiben also 10 Euro übrig, um die festen Kosten zu bezahlen.
Die Firma muss deshalb 1.000 Stück verkaufen, um die 10.000 Euro feste Kosten zu decken.
Bei 1.000 Stück ist der Break-even erreicht.
Ab dem 1.001. Produkt macht die Firma Gewinn.

Zusammengefasst:
Der Break-even-Punkt zeigt, wie viel ein Unternehmen mindestens verkaufen muss, damit es keine Verluste macht.
Er ist wichtig für die Planung und hilft zu entscheiden, ob sich ein Produkt oder ein Geschäft lohnt.

Der Break-even-Punkt ist in der Umgangssprache durchaus positiv besetzt. Er zeigt auf, dass ein unternehmerisches Handeln erste Ziele erreicht.

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Wichtiger Hinweis:

Wir betreuen Mandanten in den Bereichen laufende Buchhaltung, Lohn und Rechnungswesen.

Wir bieten keine steuerliche Beratung.
Bei steuerlichen Fragen kontaktieren Sie bitte Ihren Steuerberater.


Gern empfehlen wir Ihnen einen Steuerberater.

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