Fixkosten sind Kosten, die immer gleich bleiben, egal wie viel ein Unternehmen produziert oder verkauft.
Sie fallen regelmäßig an – auch wenn nichts produziert wird.
Einfache Definition:
Fixkosten sind Kosten, die unabhängig von der Produktionsmenge entstehen.
Das heißt:
· Produzierst du viel → Kosten bleiben gleich
· Produzierst du wenig → Kosten bleiben gleich
· Produzierst du gar nichts → Kosten bleiben trotzdem gleich
Typische Beispiele für Fixkosten:
· Miete für Büro oder Halle
· Gehälter von fest angestellten Mitarbeitern
· Abschreibungen auf Maschinen
· Versicherungen
· Leasingraten
· Grundgebühren (z. B. Internet)
Diese Kosten laufen weiter – egal, wie viel produziert wird.
Beispiel zur Verdeutlichung
Ein Unternehmen zahlt:
· 5.000 € Miete
· 10.000 € feste Gehälter
· 2.000 € Versicherungen
Fixkosten pro Monat = 17.000 €
Ob das Unternehmen nun:
· 1.000 Produkte herstellt
· 10.000 Produkte herstellt
· oder gar nichts produziert
Die 17.000 € bleiben gleich.
Zusammenhang mit Produktionsmenge
Fixkosten verändern sich nicht mit der Menge,
aber die Fixkosten pro Stück verändern sich!
Beispiel:
Fixkosten = 10.000 €
Produktionsmenge
Fixkosten pro Stück
1.000 Stück
10 €
2.000 Stück
5 €
5.000 Stück
2 €
Merke: Je mehr produziert wird, desto geringer werden die Fixkosten pro Stück.
Das nennt man Fixkostendegression.
Warum sind Fixkosten wichtig?
Fixkosten spielen eine große Rolle bei:
01 Preiskalkulation
02 Gewinnberechnung
03 Break-Even-Analyse (Gewinnschwelle)
04 Unternehmensplanung
Ein Unternehmen muss mindestens so viel verkaufen, dass die Fixkosten gedeckt sind.
Break-Even einfach erklärt
Der Break-Even-Punkt ist erreicht, wenn:
Einnahmen = Fixkosten + variable Kosten
Erst danach entsteht Gewinn.
Kleine Begriffsdefinition:
Fixkosten sind feste Kosten, die unabhängig von der Produktionsmenge anfallen.
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Wichtiger Hinweis:
Wir betreuen Mandanten in den Bereichen laufende Buchhaltung, Lohn und Rechnungswesen.
Wir bieten keine steuerliche Beratung.
Bei steuerlichen Fragen kontaktieren Sie bitte Ihren Steuerberater.
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